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ganz egal um was für ein Tier oder Problem es sich handelt ,
wir stehen Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung .
Sprechen Sie uns einfach an ...








Mythos



Katzen wetzen sich ihre Krallen am Kratzbaum ab


Man weiß nicht Wer oder Was diesen Mythos herbei gerufen hat .
Aber ich möchte jetzt mal erklären warum die Katze am Kratzbaum kratzt :

Die Katze wetzt ihre Krallen am Kratzbaum um sie zu schärfen, und nicht um sie abzuwetzen.

Das Wetzen der Krallen ist für Katzen äußerst wichtig.
Es hilft der Katze die schuppige Oberschicht der Krallen zu entfernen
und sie somit spitz und scharf zu halten .
So wird auch ein Einwachsen der Katzenkrallen verhindert .

Da die Katze ein Raubtier ist, und das der Name ja schon sagt,
würde sie verhungern wenn sie ihre Krallen "abwetzen" würde.
Das ist ja eines ihrer besten Waffen ,
und sie haltet sich ihre Waffen natürlich immer scharf.
Je schärfer und spitzer desto besser.

Aber jetzt kommt ja der Mensch ins Spiel und haltet sich die Katze als Haustier.
Das die Katze an Wänden - Tapeten - Möbel - kratzt geht ja mal gar nicht.
Deshalb der Kratzbaum. (meistens..)
Leider ist die Katze seit Jahr Milionen Jahren darauf geprägt
ihre Krallen zu schärfen,
sprich zu wetzten,
und in einer Wohnung stehen nun mal keine Bäume herum.

Das die Krallen in der Wohnung nicht gebraucht werden,
das hat ihr Instinkt und ihre Gene leider noch nicht registriert.


Also nochmal :

die Katze wetzt ihre Krallen
nicht am Kratzbaum ab, sondern schärfen sie !



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Wissenswertes über Krankheiten :  

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Harnsteinbildung
bei Kaninchen und Meerschweinchen

Hier ein Artikel aus der Zeitschrift "team.konkret"

Harnsteinbildung bei Kaninchen
▲ zum lesen auf das Bild klicken ▲







Blasenentzündung und Blasensteine
bei der Katze




Die Anzeichen von Blasenproblemen :

Ein erstes Anzeichen, das auf ein Blasenproblem hindeutet,
ist wenn Ihre Katze häufiger kleine Mengen an Urin absetzt.

Diese Verhaltensveränderung kann man im Katzenklo
an der Größe der feuchten Stellen erkennen.
Wahrscheinlich beobachtet man aber,
dass die Katze nicht mehr ihr Katzenklo aufsucht,
sondern sich verschiedene Stellen in Ihren Räumlichkeiten sucht.
Immer wieder versucht sie kleinere Mengen an Urin abzusetzen.

Leidet sie an einer Blasenerkrankungen, verspürt sie beim Urinieren Schmerzen.
Diese Schmerzen bringt die Katze in Verbindung mit dem Katzenklo.
Leider weiß sie natürlich nicht, dass mit ihrem Katzenklo alles in Ordnung ist
und die Schmerzen an anderen Orten genauso auftreten.

Wenig Urin trotz vermehrter Absatzversuche,
bei denen manche Katzen auch ein wenig verkrampfen,
ist also ein erster Verdachtsmoment für ein Blasenproblem.
Stellt man zusätzlich Blut im Urin oder einzelne Blutflecken auf dem Boden fest,
verdichtet sich der Verdacht, dass die Katze ein Problem mit ihrer Blase hat.

Suchen Sie einen Tierarzt auf - ob mit oder ohne Blutflecke.
Andere Verhaltensveränderungen zeigen sich nicht.
Die Katze erscheint normal sowie auch ihre Nahrungs- und Wasseraufnahme.


Was ist eine Blasenentzündung :

Man muß unterscheiden zwischen
einer „leichten“ Blasenentzündung,
bei der nur die Blasenschleimhaut leicht entzündet ist
und einer schweren (manchmal auch chronischen) Entzündung
der gesamten Blasenwand der Katze.
Diese Entzündung, die der Katze auch Schmerzen zuführen kann,
ist der Grund dafür, dass ein ständiger Drang die Katze nötigt,
die Blase entleeren zu müssen.
Eine Blasenentzündung kann jede Katze treffen.
Unabhängig vom Alter und unabhängig von der Rasse.


Die Ursachen der Blasenprobleme :

Männliche Katzen leiden häufiger an Blasenproblemen als weibliche Katzen.
Ein Grund dafür liegt in der deutlich engeren Harnröhre der Männchen.
Auch Übergewicht kann eine große rolle spielen.

Die Behandlungsformen :

Die Art und Weise, wie man der Katze helfen kann,
richtet sich zunächst an der Ursache der Erkrankung aus:


» » Bei einer Blasenentzündung:

Bei einer bakteriellen Entzündung setzt man Schmerzmittel und Antibiotika,
die die Entzündung bekämpfen, ein.
Im Normalfall lindert man die Leiden
und die Pinkelprobleme schon nach zwei bis drei Tagen.
 

» » Bei Blasensteinen:

Hierbei kommt es auf die Größe der Steine oder Kristalle an,
 und den Ort an dem sie sich befinden .

Kleinere Steine (je nach Art der Steine) in der Blase
kann man über eine spezielle Diät und ein spezielles Antibiotikum behandeln.

Größere Steine in der Blase werden über eine Operation entfernt.
Blockiert ein Stein oder Grieß die Harnröhre, wodurch der Urin nicht mehr abfließen kann ,
liegt ein akuter Notfall vor ( meistens bei Katern ) !
 Es kommt zu einem Rückstau in die Nieren.
Das wird zu einem akuten Nierenversagen führen.
Unter Narkose legt man der Katze einen Harnkatheder,
muss stationär aufgenommen werden,
und sie erhält Infusionen und Medikamente.
Ohne Behandlung verstirbt die Katze ,
weil sie weiterhin Urin produziert der nicht abfließen kann.


Die Aussichten der Genesung :

Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt,
kann man die Genesungsprozesse als gut bezeichnen.

Der Katzenhalter sollte vorbeugende Maßnahmen einhalten,
dann besteht wenig Sorge,
dass die Krankheit dauernd wieder kommt oder chronisch wird.

Anders kann das bei Katern aussehen,
die ein Problem mit Steinen oder Kristallen haben, die die Harnröhre verstopfen.
Dieses Problem kann sich öfter wiederholen.
Gerade bei Katzen, die Trockenfutter essen,
ist diese Gefahr deutlich größer.

Trockenfutter birgt für Kater das tödliche Risiko
einer Harnröhren-Verstopfung durch Blasensteine.
Diese Blasensteinbildung wird durch weitgehende Trocken-Fütterung
wegen des konzentrierteren Urins begünstigt.
5 - 6 Stück Trockenfutter am Tag sind jedoch auch für Kater harmlos.
Trockenfutter ist kein Heilmittel gegen Zahnstein.
Bei dieser erblichen Krankheit ist eine Zahnsanierung
in bestimmten Abständen leider unvermeidbar.
Die angeblichen "Zahnpflege-Leckerlies" sind natürlich  wirkungslos
und reine Geldverschwendung.

Katzen sind ursprünglich Wüstenbewohner und trinken von Natur aus wenig.
Trockenfutter fressende Katzen
können das Defizit des zu geringen Wasseranteils
in der Nahrung NICHT ausgleichen !
So viel, wie ihnen durch Trockenfutter vorenthalten wird,
können sie durch Trinken NICHT kompensieren.

Zum Verständnis:
Trockenfutter hat einen Wasseranteil zwischen 10 und 15 Prozent.
Feuchtfutter hat einen Wasseranteil von 75 bis 80 Prozent.


Die vorbeugenden Maßnahmen :

Hier spielt die Ernährung eine zentrale Bedeutung :

► Animieren Sie die Katze dazu, mehr zu trinken.

► Geben Sie Ihrer Katze Blasen schonende Nahrung.
Unterstützend sollte man noch ein Mittel geben, dass die Blasenschleimhaut schützt.

►Blasensteine entstehen unter anderem durch zu viel Magnesium, Kalzium und Phosphor.
Also verwenden Sie einfach eine Nahrung,
die einen verminderten Teil dieser drei Mineralstoffe enthält !
Das gilt ganz besonders,
wenn Ihre Katze ausschließlich Trockenfutter erhält.

► Am besten, Sie geben Ihrer Katze feuchte Nahrung !







FIP der Katze

Die Feline Infektiöse Peritonitis -kurz FIP- ist noch vor Leukose 
die tödlichste Infektionskrankheit der Katze. 
Die Erkrankung ist seit etwa 30 Jahren bekannt und befällt Katzen jeder Rasse und jeden Alters.
Erreger ist ein besonders aggressives Corona-Virus. 
Dieses Virus ist weit verbreitet.
Nach neueren Untersuchungen ist FIP die Todesursache jeder 8. Katze. 
Die Mortalität infizierter Tiere ist hoch. 
Die Sterberate kann bis 77% betragen.
Die Erkrankung tritt nur bei Katzen auf.
Menschen, Hunde, Kaninchen etc sind nicht gefährdet.

Wie stellt sich nun diese FIP dar ? 

Die klassische, sogenannte feuchte Form der FIP ist oft relativ leicht zu erkennen.
Aufgrund ihrer Bauchwassersucht zeigen diese Patienten einen dicken,
weichen, flüssigkeitsgefüllten Bauch bei schlechtem Allgemeinzustand und Abmagerung.
Im Zweifel gibt oft die Punktion der Bauchhöhle eine schnelle Klärung.
In vielen Fällen gelingt es, das FIP-typische gelbe, fadenziehende Sekret zu gewinnen.
Bei der seltenen  Brustwassersucht beobachtet man in aller Regel schwere Atemnot.
Erheblich schwieriger ist das Erkennen der diversentrockenen  Formen. 
Das Erscheinungsbild ist hier sehr vielgestaltig. 
An Symptomen kommen vor: 
Abmagerung, Augenkrankheiten, Austrocknung, Blutarmut, Erbrechen,
Durchfall, Gelbsucht, Nervenerkrankungen / Verhaltensanomalien, 
Teilnahmslosigkeit, Wechselfieber und andere.
Im Zweifelsfall erfolgt die Diagnose durch Untersuchung einer Blutprobe.
Leider kommen hierbei jede Menge uneindeutige Ergebnisse vor, 
da man nicht die spezifichen FIP-Antikörper, 
sondern nur allgemein solche gegen Corona-Viren nachweisen kann. 
Und die relativ harmlosen Corona-Viren sind in der Katzenpopulation im Zunehmen.

Die Ansteckungsmöglichkeiten ?

Jederzeit und überall.
Welpen FIP-kranker Mütter infizieren sich schon in der Gebärmutter.
Das Virus wird mit Nasensekret, Speichel, Kot und Urin ausgeschieden.
Und wenige Viren reichen zur Infektion völlig aus.
Sie können diese tödliche Krankheit also leicht auch indirekt,
z.B. über die Schuhe, durch streicheln fremder Katzen etc.
auf Ihren geliebten Haustiger übertragen.
Es gibt Katzen, die das Virus ausscheiden, ohne selbst zu erkranken.
Diese Tiere sind also völlig unauffällig,
stellen aber trotzdem eine tödliche Gefahr für andere Katzen dar.
Freigänger stecken sich bevorzugt direkt von Tier zu Tier an.
Natürlich sind alle Orte, wo viele Katzen zusammentreffen, wahre Seuchenherde.
Hier sind Rasseausstellungen, Tierpensionen und natürlich speziell Tierheime zu nennen.

Prognose? Therapie ?  

Wenn FIP klinisch geworden ist, geht das in praktisch jedem Fall böse aus. 
Das Virus selbst ist pharmakologisch unangreifbar. 
Eine Stimulation der körpereignen Abwehrmechanismen gelingt 
- auch mit homöopathischen Methoden - 
nur sehr selten. 
In leichteren Fällen lässt sich unter diätätischer plus homöopathischer Therapie 
zwar oft eine Besserung der Symptome erreichen, 
eine Heilung bedeutet dies jedoch nicht. 
Die Langzeitprognose ist in jedem Fall sehr ungünstig.

Vorbeugung ? 

Ausser Hygienemassnahmen die sich aus logisch aus obigem ergeben, 
gab es bis 1991 keinerlei Möglichkeit zur Prophylaxe. Seitdem gibt es einen Impfstoff . 
Die Effektivität ist nach Herstellerangaben 85%. 
Das ist natürlich nicht ideal, 
aber doch ein beträchtlicher Fortschritt gegenüber 0% ohne Impfung. 
Die Grundimmunisierung besteht aus 2 Impfungen im Abstand von 3 Wochen. 
Dann wird jedes Jahr nur noch 1x aufgefrischt. 
Der Impfstoff wird intranasal, dh. in Form von Nasentropfen verabreicht.
Auch wenn sie Ihre Katze mit der zugesicherten Eigenschaft "ist geimpft" gekauft haben, 
sagt das nicht, dass sie gegen FIP geschützt ist. 

Quelle: http://www.dr-von-rhein.de/index.html


Leukose der Katze

Was ist Leukose ?

Der Katzen-Leukose-Virus, oder FeLV, 
gehört zu den Retroviren und die von ihm ausgelöste Leukose 
ist in Deutschland nach FIP die verlustreichste Katzeninfektion.

Ansteckung

Der Virus wurde in Speichel und Tränenflüssigkeit nachgewiesen. 
Auch eine Ausscheidung  mit Kot und Urin ist möglich. 
Deshalb kann der Besitzer die Krankheit zB über die Schuhe ins Haus bringen. 
Der Erreger bleibt ausserhalb der Katze nur kurz gefährlich. 
Er wird durch austrocknen und Wärme inaktiviert.
Nach Entfernen oder Tod einer Leukose-Katze 
ist vor Neuanschaffung eine Wartezeit von 30 Tagen ausreichend. 
Näpfe, Toiletten, Körbe und Spielzeug sind am sichersten zu ersetzen, 
als zweitbeste Lösung zu desinfizieren. 
Geeignete Desinfektionsmitteln haben auf dem Etikett "HIV/HBV-wirksam" stehen. 
Kunststoff-Böden und Fliesen gründlich reinigen und dann desinfizieren. 
Teppichböden und Teppiche gründlich saugen. 
Dann ist nach der 30-Tagefrist 
die Wohnung als sicher für einen Neuzugang zu bezeichnen.
Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, 
dass der FeL-Virus auf andere Tierarten als Katzen übertragbar wäre. 
Man kann nach derzeitigem Wissensstand eine Gefahr 
für Menschen, Hunde usw ausschliessen.

Symptome

Häufige Symptome die auf FeLV zurückgehen, 
sind Anämie, Gelbsucht, Gewichtsabnahme, Appetitverlust, 
Durchfall oder Verstopfung, Blut im Stuhl, verdickte Lymphknoten, 
Atemnot, allgemeine Lustlosigkeit, Vieltrinken, Abort und Resorption von Föten, 
Unfruchtbarkeit, Geburt von Kümmerern. 
FeLV kann Abwehrschwäche bewirken, 
was jede schwere, chronische Infektion Leukose-verdächtig macht.
Bei einigen Leukose-Patienten entstehen Tumore. 
In diesen Katzen können durch die Tumore Atemprobleme, 
Magen-Darmentzündungen mit Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung, 
Leber- und Nierenerkrankungen, Augentrübung und Nervenkrankheiten 
ausgelöst werden.

Labortests und ihre Interpretation

Es gibt zwei Testverfahren zum Nachweis von FeLV. 
Der ELISA findet Viruseiweiss im Serum, 
der IFA weist das Protein in Blutzellen nach. 
In zwei Stadien einer Leukose ist das Virus im Blut nachweisbar. 
Der ELISA zeigt schon die primäre Virämie an, 
bevor das Knochenmark befallen ist. 
Es ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden, 
ab das Abwehrsystem der Katze es schaffen wird, 
den Virus zu elimieren oder nicht. 
ELISA spricht auch im zweiten Stadium an, 
wenn der Virus sich im Knochenmark etabliert hat. 
ELISA kann auch, mit hoher Fehlerquote, 
auf Tränenflüssigkeit und Speichel angewandt werden.
IFA hingegen spricht nur im zweiten Stadium an, 
wenn der Körper keine Chance mehr hat, den Virus zu eliminieren. 
IFA-positiv heisst übersetzt deshalb: "wahrscheinlicher Dauerausscheider". 

Ein negatives Testergebnis kommt mehreres bedeuten : 

1.) Nie in Kontakt mit dem Virus 

2.) Hat sich erst kurz zuvor angesteckt 

3.) Hat eine Infektion überwunden 

4.) Die Blutentnahme fiel in eine Ruhephase der Virusausbreitung

Prognose 

Selbst wenn zwei Tests nacheinander positiv waren, 
heisst das noch nicht, dass die Katze bald sterben muss. 
Eine ansonsten gesunde Katze kann mit Leukose durchaus noch Monate oder Jahre leben. 
Die konkrete Lebenserwartung lässt sich natürlich nicht voraussagen. 
Jedoch scheidet die Katze wahrscheinlich Viren aus und es sind Massnahmen erforderlich, 
um die Übertragung auf andere Katzen zu verhindern.
Weiterhin sind Leukose-Patienten wegen der immunsuppressiven Wirkung des Virus 
krankheitsanfällig und bedürfen sorgfältiger Beobachtung 
und sofortiger tierärztlicher Hilfe, sollten sich Symptome einer Infektion zeigen.
Ein gewisser Teil erwachsener Katzen, die Kontakt mit dem Virus haben, 
entwickeln eine natürliche Immunität. 
In der Regel ist bei diesen Tieren in Blut und Knochenmark kein Virus nachweisbar 
und sie erreichen ein normales Alter. 
In einigen Fällen ist der Virus aber nur eingekapselt. 
Stress, Krankheiten oder Kortisone können zur Virusaktivierung 
und damit zum Krankheitsausbruch führen.

Behandlung

Leider gibt es keine Therapie, die zu einer Heilung führt. 
Bestenfalls gelingt ein zurückdrängen der Krankheit für eine gewisse Zeit. 
Bestimmte Chemotherapeuthika sind auch bei der Katze anwendbar, 
die Nebenwirkungen sind wie in der Humanmedizin hochproblematisch. 
Noch im Versuchsstadium sind Interferone. 
Auch Virostatika inaktivieren den Virus leider nicht. 
In einigen tumorösen Fällen sind Kortikoide hilfreich. 
Natürlich sind die Patienten unter dieser Behandlung 
doppelt infektionsgefährdet wegen der Immunsuppression durch die Kortikoide.
Es gibt sicher Fälle, wo die Behandlung Euthanasie heisst. 
Sei es, dass die Katze leidet, 
sei es dass sie eine Gefahr für andere darstellt und Quarantäne unmöglich ist.

Vorbeugung/ Impfung

Seit vielen Jahren gibt es wirksame Impfstoffe gegen FeLV. 
Die Leukose-Impfstoffe sind genauso sicher wie andere Impfstoffe der Katze. 
Natürlich kann jede Impfung in Ausnahmefällen zu einer leichten Reaktion führen. 
Die überwiegende Mehrzahl der Impflinge zeigt keinerlei Symptome. 
Mögliche Nebenwirkungen wären allgemeine Mattigkeit für ein oder zwei Tage, 
lokale Schwellung oder allergischer Durchfall mit Fieber. 
Im Fall von Fieber oder Durchfall wäre tierärztliche Hilfe nötig.
Die überwiegende Mehrzahl der geimpften Katzen blockt eine Infektion sofort ab. 
Einige der geimpften Tiere werden nach Virus-Kontakt vorübergehend laborpositiv. 
Bei diesen Katzen dauert es bis zu 12 Wochen bis die Antikörper den Virus eliminiert haben. 
Sie sind in dieser Zeit beschwerdefrei. 
Eine kleine Minderheit bildet leider keine Antikörper 
und bleibt somit trotz Impfung ungeschützt. 
Diese kleine Gruppe der "Impfversager" 
gibt es grundsätzlich bei jeder Impfung bei Mensch und Tier. 
Aus diesem Grund dürfen auch geimpfte Tiere 
nicht mit Leukose-positiven zusammengehalten werden.
Die Erstimpfung der Jungtiere erfolgt mit 9 Wochen. 
Mit 12 Wochen ist eine Verstärkungsimpfung ("Booster")erforderlich. 
Ab dann wird jedes Jahr nur noch einmal aufgefrischt.  

Quelle:http://www.dr-von-rhein.de/index.html


FIV der Katze

Was ist FIV ? 

Der Feline Immunodeficiency Virus (FIV) gehört zur Klasse Retroviren 
wie der Feline Leukämie Virus (FeLV), aber mit einem wesentlichen Unterschied : 
FeLV gehört zur Unterfamilie der Oncornaviren, 
FIV zu den Lentiviren, 
zusammen mit den Erregern der progressiven Pneumonie der Schafe, 
der ansteckenden Pneumonie der Pferde, 
der Gelenk- und Gehirnentzündung der Ziegen und des AIDS beim Menschen.
FIV und FeLV können ähnliche Krankheitsbilder hervorrufen,
sind aber sonst sehr verschieden, schon im Aussehen. 
FIV ist länglich, FeLV fast rund. 
Auch genetisch sind sie recht unterschiedlich, 
und ihr Struktureiweiss unterscheidet sich in Grösse und Zusammensetzung. 
Das erklärt das Fehlen von Kreuz-Immunität. 
FeLV-Antikörper können nicht an FIV andocken, FIV-Antikörper nicht an FeLV.

Vorkommen 

FIV kommt international, aber mit unterschiedlicher Häufigkeit vor. 
In den USA zeigen 1,5-3% der gesunden aber bis 15% der kranken Katzen positive FIV-Titer. 
Wildlebende Kampfkater sind am häufigsten positiv,
reine Hauskatzen am seltensten.

Ansteckung 

Im Vordergrund steht die Übertragung durch Bissverletzungen. 
Aber auch andere, friedliche, Sozialkontakte unter Katzen 
können in Ausnahmefällen zur Infektion führen. 
Die Ansteckung der Welpen durch die Mutter kann schon intrauterin, 
während der Geburt oder durch die Muttermilch erfolgen.
Die Ansteckung beim friedlichen Zusammenleben mehrerer Katzen 
scheint eher selten zu sein. 
Ideal ist sicher eine Abgabe oder Isolation der Virusträger. 
Findest das nicht statt, ist das Risiko der Ansteckung trotzdem gering, 
immer vorausgesetzt, es finden keinerlei Beissereien statt.
Ausserhalb der Katze ist der Virus recht instabil 
und kann unter normalen Bedingungen nur wenige Stunden überleben. 
Eine Wartezeit nach dem Ableben einer FIV-Katze bis zur Neubesetzung 
ist deshalb eigentlich unnötig. 
Andererseits haben FIV-Katzen in der Regel noch weitere Infektionen. 
Näpfe, WCs, Spielzeug und Käfige sind deshalb zu entsorgen 
oder mit HIV-wirksamem Desinfektionsmittel zu behandeln. 
Irgendeinwas aus der Fernsehwerbung oder das Antikmittel "Sagrotan" 
sind hier nicht ausreichend.

Verlauf 

Mit dem Blut gelangt der Virus zum nächsten Regional-Lymphknoten, 
wo er sich in den T-Lymphozyten vermehrt. 
Dann breitet er sich über das gesamte Lymphsystem aus, 
d.h. alle Lymphknoten vergrössern sich. 
Dieses Stadium wird vom Besitzer meist nicht bemerkt. 
Tage bis Wochen später kann die Katze Fieber 
und einen Abfall der weissen Blutzellen (Leukopenie) entwickeln. 
Diese Leukopenie wird vor allem durch einen Abfall der Neutrophilen, 
der Abwehrzellen gegen Bakterien, und der T-Helferzellen, 
die eine Schlüsselposition im gesamten Abwehrsystem einnehmen, bewirkt. 
Später kann auch Anämie, ein Abfall der Roten Blutzellen entstehen.
Infizierte Katzen können jahrelang unauffällig bleiben. 
Schliesslich beginnt eine Immuninsuffizienz und die Abwehrkräfte nehmen ab. 
Bakterien, Viren und Protozoen, 
die in der Umwelt jeder Katze vorkommen und gesunde Tiere nicht befallen, 
führen beim FIV-Patienten zu schwersten Erkrankungen. 
Diese Sekundärinfektionen sind verantwortlich für die meisten Symptome, 
die wir mit einer FIV-Infektion verbinden 
und sie sind die häufigste Todesursache FIV-positiver Katzen.

Symptome 

Klinische Zeichen des Immuninsuffizienz-Syndroms  können sich an jedem Organ zeigen. 
Oft sehen wir schlechtes Fell, Dauerfieber und Appetitverlust. 
Bei der Hälfte der Patienten findet man 
Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Maulhöhlenentzündung (Stomatitis). 
Häufig sind auch chronische oder wiederkehrende Entzündungen von Haut, 
Blase und oberen Atmungsorganen. 
Seltener sind Dauerdurchfall und Entzündungen des Auges. 
Ständige Gewichtsabnahme ist häufig.
FIV-Katzen neigen zu bestimmten Tumorarten wie Lymphomen. 
Aborte und andere Fortpflanzungsstörungen wurden berichtet. 
Einige Katzen entwickeln Krämpfe, Geistesschwäche oder andere Neuropathien. 
Manche Patienten zeigen periodisch wiederkehrende Phasen relativen Wohlbefindens. 
In diesen Fällen folgt das Blutbild dem klinischen Auf und Ab, 
mit deutlicher Tendenz zur Verschlechterung.

Diagnose  

Die Diagnose wird nach Vorbericht, 
Symptomatik und vor allem FIV-Antikörpertest gestellt. 
Ein positives Testergebnis besagt, dass die Katze infiziert ist, 
vermutlich lebenslang bleiben wird, 
und damit eine Gefahr für andere Katzen darstellt.
Da auch falschpositive Testergegnisse vorkommen, 
kann man zur Sicherheit 
eine Kontrolluntersuchung nach einer anderen Methode vornehmen. 
Bei unklarem Laborergebnis bringt eine Kontrolle
nach 8-12 Wochen meist Aufschluss.
Welpen FIV-kranker Mütter können in den ersten 12-16 Wochen testpositiv sein 
ohne den Virus selbst zu tragen. 
In diesem Fall spricht der Test nur auf maternale Antikörper an. 
Deshalb sind positive Welpen unbedingt mit 6-8 Monaten nachzutesten, 
um eine eindeutige Aussage zu erhalten.
Negatives Testergebnis bedeutet, es wurden keine Antikörper nachgewiesen. 
In den meisten Fällen heisst das FIV-frei. 
Da zwischen Ansteckung und Bildung von Antikörpern aber 8-12 Wochen liegen, 
kann eine Blutentnahme theorethisch in diese Phase fallen 
und eine gesunde Katze vorspiegeln. 
Bei begründetem Verdacht 
also Nachkontrolle 12 Wochen nach letztmöglichem Kontakt mit Virusträgern. 
Eine Katze im Endstadium ihrer FIV-Erkrankung kann wieder testnegativ werden, 
wenn das Abwehrsystem erschöpft ist.

Prognose 


Die individuelle Lebenserwartung einer FIV-Katze 
lässt sich natürlich nicht konkret vorauszusagen. 
Unter Idealbedingungen können die Patienten 
noch Jahre bei guter Lebensqualität vor sich haben.
Hatte der Patient hingegen schon mehrere schwere Sekundärinfektionen 
oder besteht Dauerfieber und Gewichtsverlust, 
muss man mit schnellerem Verlauf rechnen.
In den USA wird analog zur HIV-Diagnostik 
das Verhältnis der CD4- zu CD8-Lymphozyten 
zur Einschätzung der Schwere der Erkrankung herangezogen. 
Je niedriger dieser Wert, je schlechter die Prognose. 
Deutscherseits hält man diesen Test für nicht aussagefähig.

Therapie 

Leider gibt es kein Medikament, das den Virus direkt angreift.
Die wichtigste Massnahme ist deshalb 
der Schutz vor möglichen Sekundärinfektionen. 
Einzelhaltung ohne Auslauf ist zwingend nötig, 
schon um die Ansteckung gesunder Katzen zu verhindern. 
Sekundärinfektionen können bis zu einem gewissen Punkt 
mit Antibiotika und Antimykotika unterdrückt werden. 
Ist durch Entzündung der Maulhöhle die Nahrungsaufnahme gefährdet, 
können Kortisone indiziert sein. 
Anabolika uund energiereiche Nährpasten können dem Abmagern gegensteuern. 
Medikamentöse Anregung des Immunsystems ist oft nicht erfolgreich. 
Ein Versuch sollte jedoch unternommen werden.

Prophylaxe 

Es gibt, wie beim verwandten HIV, keine Impfmöglichkeit. 
Der einzige Schutz wäre die absolute Isolation. 
Nur im Haus gehaltene Tiere sind kaum gefährdet.

Quelle:http://www.dr-von-rhein.de/index.html


Myxomatose beim Kaninchen

Erstes Auftreten der Myxomatose wurde bereits 1896 in Südamerika beobachtet. 
Seit 1952 hat die Krankheit sich, von Frankreich ausgehend, über ganz Europa verbreitet.
Der Erreger ist ein Pocken-Virus. 
Er kann in der Natur unter optimalen Bedingungen bis 1/2 Jahr infektiös bleiben. 
Befallen werden ausser Kaninchen nur noch Hasen. 
Andere Nager erkranken nicht.
Überträger des Myxomatose-Virus sind vor allem Insekten. 
Stechmücken und Flöhe können den Virus noch 1-3 Monate nach Aufnahme ausscheiden. 
Deshalb kommt die Krankheit auch bei reinen Wohnungs-Kaninchen vor. 
Weiter gibt es die direkte Ansteckung Tier zu Tier, 
und die indirekte über den Menschen, Käfige, Grünfutter usw.
Die Symptome werden meist nach 4-10  Tagen sichtbar. 
Die Lidbindehäute röten sich und schwellen an. 
Dann bilden sich diffuse Verdickungen im Kopf- (“Löwenkopf”) und Genitalbereich. 
Fieber bis 41°C. Jetzt folgt der Befall der Anschwellungen durch Eiterbakterien. 
Schluckbeschwerden führen zur Reduktion oder Einstellung der Futteraufnahme. 
Tod durch Entkräftung in den nächsten 8-14 Tagen. 
Überlebende bleiben Virusträger 
und sind so eine ständige Gefahr für ihre Artgenossen.
Die Behandlung besteht in aller Regel im einschläfern. 
Ein Gegenmittel gegen den aktiven Virus gibt es nicht. 
Nur in leichten Fällen besteht eine gewisse Überlebenschance.
Die vorbeugende Schutzimpfung  ist in jedem Fall anzuraten. 
Die Erstimpfung kann schon mit 6 Wochen erfolgen. 
Danach halbjährliche Auffrischung. 
Die Impfung kann ohne Probleme 
mit den anderen Kaninchen-Impfungen kombiniert werden. 

Quelle:http://www.dr-von-rhein.de/index.html



Chinaseuche / RHD beim Kaninchen

Die Chinaseuche oder Rabbit Hemorrhagic Disease (RHD) 
ist eine lebensbedrohliche Infektionserkrankung der Kaninchen und Hasen. 
Ihr erstes Auftreten wurde 1984 in China beobachtet, daher der deutsche Name.  
Andere Namen sind Viral Hemorrhagic Disease (VHD) 
oder Rabbit Calicivirus Disease (RCD). 
Die Krankheit erreichte 1988 Deutschland und 1992 England. 
Mittlerweile ist sie weltweit verbreitet.
Erreger der RHD ist ein Calicivirus von besonderer Widerstandskraft. 
ZB bleibt er bei 4°C bis 225 Tage infektionsfähig.
Die Ansteckung erfolgt direkt von Tier zu Tier 
oder indirekt über den Tierbesitzer, Einstreu, Futter, 
Wasser, Käfige, Parasiten, Insekten, Wildvögel usw. 
Neben Kaninchen befällt er auch Wildhasen. 
Andere Nager (zB Meerschweine) und Menschen, Katzen etc sind nicht gefährdet. 
Nur 100 Viren sind zur Infektion nötig, nicht viel wenn man bedenkt,
dass Millionen auf einer Nadelspitze Platz haben. 
Symptomatik und Prognose hängen vom Stamm des Virus ab. 
Jungkaninchen unter 4-10 Wochen erkranken meist überhaupt nicht, 
können aber die Infektion weitertragen. 
In älteren Kaninchen gibt es verschiedene Verlaufsformen.

1.)  Manche liegen eines Morgens einfach tot im Käfig
ohne irgendwelche äusserlichen Krankheitszeichen.

2.)  Die meisten durchlaufen eine ein- bis zweitägige Phase
massiver Krankheitsanzeichen: 
Hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Apathie, Krämpfe, Atemnot, 
Blaufärbung der Schleimhäute, Blut aus den Körperöffnungen 
und oft noch Schreien kurz vor dem Tod. 
Ein deutlicher Hinweis auf RHD 
ist die verkrampfte Stellung der Leiche 
mit in den Nacken gebogenem Kopf 
sowie blutig-schaumigem Nasenausfluss.

3.)  Bei milderem Verlauf kann es nach der Infektion 
2 Wochen bis zum Auftreten von Symptomen dauern. 
Bei dieser Form sehen wir meist nur 3-4-tägige Fressunlust, 
Fieber und allgemeine Schwäche. 
Die meisten überleben und werden oft zu Dauerausscheidern. 
In die Gruppe 3.) fallen je nach Virulenz des Erregerstammes 
nur 0-20%, 80-100% überleben die Krankheit nicht.

Eine Behandlung kann nur symptomatisch erfolgen.
Bei aggressivem Virus-Stamm ist der Patient rettungslos verloren.
Zur
Vorbeugung ist in jedem Fall die Impfung anzuraten.
Die Erstimpfung der Jungtiere kann schon mit 6 Wochen erfolgen.
Nachimpfung dann nur noch 1x jährlich.
Die RHD-Impfung kann unproblematisch mit den anderen Kaninchen-Impfungen
gegen Myxomatose und Kaninchenschnupfen (Pasteurellose) kombiniert werden.


Quelle:http://www.dr-von-rhein.de/index.html